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Burg Vranduk


 

Nach dem Frühstück haben wir alle unsere Zimmer geräumt und um 9:30 Uhr verließen wir das Hotel um zur Baustelle zu fahren.

Wir zeigten Herrn Meißner stolz unser Werk und Deisel kam auch noch dazu und lud uns spontan zum Kaffeetrinken ein.

Herr Meißner war begeistert von unseren Brücken und Wegen und wir zeigten ihm auch schon unser Projekt fürs nächste Jahr ;O))))

Was das ist? Können wir noch nicht drüber reden (Top Secret)  ;O)))

OK, OK! Ein Geheimnis reicht. Dann lüften wir nun das Geheimnis, warum Deisel für uns Deisel ist!!!

OK, die anderen sagen, dass machen wir doch nicht! Soll ein Insider bleiben!! Sorry!!!

Bei Deisel zum Kaffee wurden wir wieder herzlich aufgenommen und seine Frau und er verwöhnten uns ein letztes Mal mit bosnischer Küche!

Deisel bekam von Herrn Meißner einen Schalke Schal geschenkt und eine CD über Gelsenkirchen. HIHI, ob Deisel sie jemals ohne CD- Player ansehen wird.

Die Verabschiedung fiel uns sehr schwer und Deisels Frau wollte gar nicht das wir gehen und hätte Denise am liebsten adoptiert.

Damit der Abschied nicht all zu schwer wurde haben wir uns eingeredet, dass wir uns irgendwann mal wieder sehen.

Seufz! Schön wäre es!!

Dann haben wir uns auf den Weg zurück gemacht und haben auf dem Weg noch flott 3 Wegweiser angebracht. Der Wegweiser war schon total kaputt und wir haben rucki- zucki aus dem Restholz neue Wegweiser gesägt und beschriftet.

Dann hat die Gruppe sich geteilt. Die einen fuhren langweilig zum Hamburger essen und die anderen hoch zur Burg Vranduk, die mitten im Herzen des kleinen Bergdorfes Hanovi liegt.

 

 

Beeindruckend schauten wir uns alles an und ließen uns zurück in die Zeit der Ritter versetzen und von der tollen Aussicht verzaubern.

Wissbegierig durchstöberten wir die alten Gemäuer und waren sprachlos, wie gemütlich die es früher hatten.

Dann ging es zurück in die Gegenwart und in die Stadt Zenica. Hier tummelte sich schon das ganze Fußballvolk und wir wussten immer noch nicht ob wir Karten für das Spiel bekommen oder nicht. Es war ausverkauft und es passen nur 12000 Zuschauer ins Stadion.

Um kurz nach 14 Uhr kam dann der ersehnte Anruf! Wir können die Karten im Rathaus abholen! 5 Stück! Wie? Nur 5 Stück? Wir sind doch 15 Leute!

Och man, und jetzt?

Jetzt fahren wir erstmal zu Josips Familie die uns zum Grillen eingeladen hat.

Bohr, was denn das?? Da steckt doch nicht etwa ein Scharf am Stock und grillt übern Feuer? Ups! Doch kein Scharf! Es war ein Lamm! Wir wurden wieder bewirtet wie die Könige, es gab frische Salate, Obst, Cevapcici, selbst gebackenes Brot, Kuchen und…. Lamm.

Das war nicht Jedermanns Geschmack, aber probiert haben wir.

So, und nun zu den Fußballkarten!

Die Gruppe hat sich dazu entschieden, dass wir die Karten auslosen. Alle die super gerne zum Spiel wollten haben ihre Namen auf einen Zettel geschrieben, diese in einen Hut geschmissen und es wurden 4 Namen gezogen. Josep war gesetzt, ohne ihn geht ja gar nicht!

Die Leute die „nicht unbedingt“ Fuß0ballbegeistert waren verzichteten darauf an der Auslosung teil zu nehmen, damit die wirklich Fußballbegeisterten eine größere Chance auf eine Karte hatten.

Es wurden gezogen: Bettina, Walid, Georg und Sebastian.

Das waren die die Glücklichen die dann um 19:30 Uhr zum Fußballspiel gegangen sind, die anderen blieben einsam im Hotel zurück und langweilten sich zu Tode!

N.E. ist klar! Das habt ihr doch jetzt nicht echt geglaubt? Alle die nicht zum Fußball konnten haben es sich zum letzten Mal so richtig gemütlich auf der Dachterrasse gemacht und die letzten Tage Revue passieren lassen.

Und verpasst haben wir auch nichts! Das Spiel Bosnien- Herzegowina gegen Slowakei endete mit 0:1.

Eine gute letzte Nacht in Bosnien an alle!